Ob die Milchviehhaltung bei kleinen Betrieben beibehalten oder ob ein Umstieg nötig wird, ist von mehreren Faktoren abhängig und daher von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich zu beurteilen. Wie kann man seinen Betrieb innovativ weiterführen? Welche Alternativen bleiben mir und was muss ich bei einem eventuellen Umstieg beachten? Diese Fragen werden Experten und Praktiker mit den Teilnehmern diskutieren, denn eine alpine Kulturlandschaft ohne die Landwirtschaft ist unvorstellbar.
Das mittlerweile als sicher geltende Auslaufen der EU-Milchgarantiemengenregelung im Jahr 2015 erfordert von den Milcherzeugern und -verarbeitern Anpassungsmaßnahmen. Vermutlich werden diese zu strukturellen Veränderungen sowohl auf regionaler als auch auf betrieblicher Ebene führen. Dies trifft auf die überwiegend klein strukturierten Alpenregionen in besonderem Maße zu.
Donnerstag, 31. März 2011 | 19.00 - 21.00 Uhr und Freitag, 1. April 2011 | 9.00 - 16.00 Uhr
Referenten:
Bernhard FLEISCHHACKER | Landwirt, Bodensdorf
Josef HAMBRUSCH | Bundesanstalt für Agrarwirtschaft, Wien
Christian HOFFMANN | Inst. für Regionalentwicklung und Standortmanagement, EURAC, Bozen
Hans-Peter HUBER | Landwirt, Ebene Reichenau
Leopold KIRNER | Bundesanstalt für Agrarwirtschaft, Wien
Edith KLAUSER | Lebensministerium, Abteilung III‚ Wien (Anfrage)
Rudolf VIERBAUCH | Landwirt, BIO Austria, Obervellach
Michael WÖCKINGER | EDF (European Dairy Farmers) Austria, LWK OÖ, Linz
weitere Referenten in Anfrage
Moderation: Wolfgang MONAI | Moderator, Biobauer, Gurktal
Ort: BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz | 9822 Mallnitz
Kosten: 48,- EUR (inkl. Tagungsband, Buffet, exkl. ÜN)


